Ob Baustelle, Entrümpelung oder gewerbliche Entsorgung – ein Container löst viele Entsorgungsprobleme auf einmal. Mit einem Containerservice bestellen Sie einen Absetz- oder Abrollcontainer, befüllen ihn in Ihrem eigenen Tempo und der Anbieter holt ihn samt Inhalt wieder ab. Auf entsorgungs.guru finden Sie geprüfte Containerdienstleister in ganz Deutschland – mit transparenten Preisen und flexiblen Laufzeiten.

Welche Containertypen gibt es?

Absetzcontainer

Absetzcontainer sind offene, kastenförmige Behälter, die per Hakenlift-Fahrzeug abgestellt und wieder abgeholt werden. Sie sind besonders geeignet für:

  • Bauschutt und Renovierungsabfälle
  • Sperrmüll und Haushaltsauflösungen
  • Erdaushub und Gartenabfälle
  • Mischabfälle bei Entrümpelungen

Typische Größen: 3 m³, 5 m³, 7 m³, 10 m³

Abrollcontainer

Abrollcontainer sind größere, häufig geschlossene Container für gewerbliche Anwendungen und größere Abfallmengen. Sie fassen in der Regel 10 bis 36 m³ und eignen sich für:

  • Großbaustellen und Abrissarbeiten
  • Industrielle Entsorgung
  • Papier, Schrott und Metallabfälle
  • Gefahrgut (Spezialbehälter)

Was kostet ein Container?

Die Containermiete variiert je nach Größe, Standort, Abfallart und Mietdauer. Orientierungswerte für Deutschland:

  • 3 m³ Absetzcontainer (Bauschutt): ca. 150–300 €
  • 5 m³ Absetzcontainer (Sperrmüll): ca. 200–400 €
  • 7 m³ Absetzcontainer (Mischabfall): ca. 250–500 €
  • 10 m³ Abrollcontainer: ca. 350–700 €

Im Preis enthalten sind meist Lieferung, Abholung und Entsorgung. Überschreiten Sie das zulässige Gewicht oder buchen Sie eine verlängerte Standzeit, können Aufpreise anfallen.

Was darf in den Container?

Je nach Container-Typ und Abfallkategorie gelten unterschiedliche Vorgaben:

  • Erlaubt: Bauschutt, Holz, Metall, Sperrmüll, Gartenabfälle, Papier und Kartonagen
  • Nicht erlaubt: Sondermüll (Farben, Öle, Chemikalien), Asbest, Elektroschrott, Kühlgeräte, Reifen

Ihr Containerdienstleister informiert Sie genau, welche Abfallarten in dem gebuchten Container entsorgt werden dürfen. Bei Sonderabfällen sind separate Entsorgungswege erforderlich.

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Häufige Fragen zum Containerservice

Wie schnell bekomme ich einen Container geliefert?

Die meisten Containerdienstleister liefern innerhalb von 1–3 Werktagen. Bei dringenden Anfragen ist oft auch eine Lieferung am nächsten Werktag oder sogar am selben Tag möglich – fragen Sie beim Anbieter direkt nach.

Brauche ich eine Genehmigung für einen Container auf der Straße?

Ja, wenn der Container auf öffentlichem Straßenland (Gehweg, Parkfläche) abgestellt werden soll, ist in der Regel eine Sondernutzungsgenehmigung der Gemeinde erforderlich. Viele Containeranbieter beantragen diese Genehmigung für Sie. Auf privatem Grund ist keine Genehmigung nötig.

Wie lange darf der Container stehen bleiben?

Üblich ist eine Standzeit von 3–7 Tagen, die im Basispreis enthalten ist. Längere Zeiträume können gegen Aufpreis vereinbart werden. Bei Containern im öffentlichen Raum ist die Genehmigungsdauer maßgeblich.

Was passiert, wenn der Container zu schwer ist?

Jeder Container hat ein zulässiges Gesamtgewicht. Wird es überschritten, erhebt der Dienstleister einen Gewichtsaufschlag oder kommt zweimal zur Leerung. Füllen Sie Container mit schwerem Material (Bauschutt, Erde) daher nicht bis zur Oberkante.